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Wasser

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Wasser

Wasser besitzt eine große Wärmespeicher- und -leitfähigkeit. Kommt der Körper mit Wasser in Berührung, wird das vegetative Nervensystem stimuliert. Dadurch wirken Wasseranwendungen indirekt anregend auf die Abwehrkräfte des Körpers.

Wasser löst außerdem hervorragend Stoffe, daher werden oft pflanzliche Zusätze verwendet, die die Wirkung der Wasseranwendung verstärken oder bestimmen können.

Zur Stärkung und Vorbeugung werden Bäder, Waschungen, Wickel und Güsse mit Wasser eingesetzt.

Die Wasseranwendungen unterscheiden sich hinsichtlich der

  • Temperatur: kalt, warm, wechselwarm
  • Körperregion und -fläche: Ansprache unterschiedlicher Organ- und Regulationskreise
  • Frequenz der Anwendung: täglich/wöchentlich einmal/mehrmals
  • Anwendungsart: Guss, Waschung, Bad, Dampf
  • Wirkung: schmerzlindernd, entspannend, kreislaufanregend, wohltuend

Diese Unterschiede bestimmen auch die Reizstärke der Anwendung.
Bei der therapeutischen Anwendung von Wasser werden dem Organismus thermische, chemische oder mechanische Reize zugeführt. Die körperlichen Reaktionen auf diese Reize führen insgesamt zur Regulation von Körperfunktionen.

Bei der häuslichen Pflege kranker Kinder sind sanfte Reize genau richtig. Alle Anwendungen mit Wasser, Wickeln oder Auflagen sollen dem Kind angenehm und wohltuend und nicht zu heiß oder zu kalt sein.

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